Hundepause

Ja, ich gebe es zu: Dieser Blog ist auf den Hund gekommen. Dafür kann er nichts. Vielmehr ist es wohl die Schuld eines anderen Projekts, das ihn überlagert hat.
Denn mein Computer muss sich nun – so wie alle anderen in diesem Haushalt – den Platz mit einem neuen Bewohner teilen.

Der neue Zeitgenosse ist zur Zeit noch namenlos. Vermutlich weiblich. Sicher ist aber auch das nicht. Aber er wohnt hier schon seit einigen Wochen. Frisst Zeit und Ressourcen, fordert Aufmerksamkeit, will gut bedacht und rund um die Uhr versorgt sein. Real könnte er – oder sie – kaum anspruchsvoller sein: Mein imaginärer Hund.

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Der Feminist, die Prinzessin und das Binnen-I

Üblicherweise mache ich mich ja ein wenig lustig über das Gendern. Letztens etwa, als ich über das Wort „Prinzessin“ stolperte. In anderen Sprachen ist der „Prinz“ ein „prince“ oder „principe“, die „Prinzessin“ eine „princess“ oder „principessa“. Da würde doch auch im Deutschen „Prinzesse“ oder „Prinzin“ völlig ausreichen, oder? Aber nein: Uns reicht eine einzelne weibliche Endung nicht. Wir hängen gleich noch eine zweite dran.

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Entladung erbeten

Da stehen sie. Am Flughafen. Am Bahnsteig. In der Warteschlange. Überall trifft man Menschen, die mit jeder Faser ihres Körpers auszudrücken versuchen, wie sehr sie das alles nervt.

Und wehe, man kommt ihnen dann in die Quere. Ein winziger Auslöser, und sei er auch noch so lächerlich, reicht ihnen, um sich zu entladen. Man hat fast den Eindruck, als hätten sie nur darauf gewartet.

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Dresscode

Kennen Sie das? Sie sind zu einer Gesellschaft, einer Party oder einem offiziellen Anlass eingeladen und haben keine Ahnung, was Sie anziehen sollen? Dann hilft Ihnen vielleicht folgendes Zitat. Es wird dem britischen Romancier William Makepeace Thackeray zugeschrieben, der heute 206 Jahre alt geworden wäre:

„Humor ist eines der besten Kleidungsstücke,
die man in der Gesellschaft tragen kann.“

 

Wenn Mäuse tanzen…

Vor vielen Jahren habe ich in einer Buchhandlung gearbeitet. Das war die Zeit, als gerade das BuchDas Einzige, was stört, ist der Kunde.“ von Edgar K. Geffroy in seiner Erstauflage erschien. Und was soll ich sagen: Der Titel sprach uns aus dem Herzen!

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Zeit…

 

Und manchmal, da bleibt einfach die Zeit stehen.
So, als könnte man sich zurücklehnen,
das Gesicht zur Sonne, die Augen zu.
Und keine Aufgaben, keine Anforderungen.
Nichts, das dringend oder unaufschiebbar wäre.

Natürlich geht die Zeit heimlich weiter.
Letztlich ist das ja auch das Einzige,
was man von ihr erwarten kann.
Indem sie vergeht, ist die Zeit die einzige Konstante.
Stehen bleiben liegt nicht in ihrer Natur…