Alibi-Probleme

Es wird also ernst. Morgen zieht sie ein. Mein Kind hat sich für ein semmelgelbes Hundemädchen entschieden. Geimpft. Entwurmt. Gechipt. Natürlich keine Spur von stubenrein. Und noch immer ohne Namen. Als ob der Name das einzige Problem wäre! Oder die Herausforderung Hund das größte. Tatsächlich geht es ohnehin schon ausreichend rund in diesem Leben. Auch ohne Hund. Aber der Vierbeiner stellt mich als einziger vor Probleme, die sich kalkulieren lassen. Vielleicht kommt er also deshalb zu uns…

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Skeptisch?

Das Kind hat also den Welpen im Arm, strahlt von einem Ohr zum anderen. Die Frau, die uns das Tier verkaufen will, versucht nicht so auszusehen, als wollte sie uns das Tier verkaufen. Ich schaue das Hundekind an. Das Hundekind mich. Und ich überlege, wer von uns beiden wohl gerade skeptischer aussieht…

Welpe an Board

O mein Gott – ein Baby! Jetzt ist es soweit! Da waren wir also die ganze Familie gemeinsam die letzten Wochen mehr als Hunde-schwanger. Haben die Idee eines neuen Familienmitglieds hin-und hergewogen. Und entschieden, dass es vielleicht doch eine gute Idee ist. Oder zumindest eine nicht vollkommen schlechte. Tja – und jetzt soll es also bald einziehen, das Hundekind…

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Hundepause

Ja, ich gebe es zu: Dieser Blog ist auf den Hund gekommen. Dafür kann er nichts. Vielmehr ist es wohl die Schuld eines anderen Projekts, das ihn überlagert hat.
Denn mein Computer muss sich nun – so wie alle anderen in diesem Haushalt – den Platz mit einem neuen Bewohner teilen.

Der neue Zeitgenosse ist zur Zeit noch namenlos. Vermutlich weiblich. Sicher ist aber auch das nicht. Aber er wohnt hier schon seit einigen Wochen. Frisst Zeit und Ressourcen, fordert Aufmerksamkeit, will gut bedacht und rund um die Uhr versorgt sein. Real könnte er – oder sie – kaum anspruchsvoller sein: Mein imaginärer Hund.

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Der Feminist, die Prinzessin und das Binnen-I

Üblicherweise mache ich mich ja ein wenig lustig über das Gendern. Letztens etwa, als ich über das Wort „Prinzessin“ stolperte. In anderen Sprachen ist der „Prinz“ ein „prince“ oder „principe“, die „Prinzessin“ eine „princess“ oder „principessa“. Da würde doch auch im Deutschen „Prinzesse“ oder „Prinzin“ völlig ausreichen, oder? Aber nein: Uns reicht eine einzelne weibliche Endung nicht. Wir hängen gleich noch eine zweite dran.

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Entladung erbeten

Da stehen sie. Am Flughafen. Am Bahnsteig. In der Warteschlange. Überall trifft man Menschen, die mit jeder Faser ihres Körpers auszudrücken versuchen, wie sehr sie das alles nervt.

Und wehe, man kommt ihnen dann in die Quere. Ein winziger Auslöser, und sei er auch noch so lächerlich, reicht ihnen, um sich zu entladen. Man hat fast den Eindruck, als hätten sie nur darauf gewartet.

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Dresscode

Kennen Sie das? Sie sind zu einer Gesellschaft, einer Party oder einem offiziellen Anlass eingeladen und haben keine Ahnung, was Sie anziehen sollen? Dann hilft Ihnen vielleicht folgendes Zitat. Es wird dem britischen Romancier William Makepeace Thackeray zugeschrieben, der heute 206 Jahre alt geworden wäre:

„Humor ist eines der besten Kleidungsstücke,
die man in der Gesellschaft tragen kann.“